Tururi virtuale

Ariadna
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Nr: 158-161
September-Dezember 2017

Muzeul din Casa Junilor
Museum in Casa Junilor
Das Museum im Junii-Haus
Múzeum a Junik Házában
Meșteșuguri din inima Brașovului
Handcrafts inside Brasov
Kronstädter Handwerk
Kézművesség Brassó szívében
Memoria fibrelor textile
Memory of textile fibres
Das Gedächtnis der gewebten Stoffe
Szövetszálak memóriája
"Braşov, oraş din poveste"
"Brasov, a city of tales"
Kronstadt als Märchenstadt
Brassó – Meseváros
Ajun de Moș Nicolae
Saint Nicholas’ Eve
Der Nikolaus meldet sich an
Szent Miklós estéje
Crăciunul în Transilvania
Christmas in Transylvania
Weihnachten in Transsilvanien
A karácsony Erdélyben
Anul Nou - noaptea magică
New Year’s Eve – a magical night
Die magische Nacht zu Neujahr
Újév – mágikus éjszaka
Feldioara: "Spiritul Iernii"
Feldioara: ‘Winter Spirit’
Marienburg: "Winterstimmung"
Földvár: A Tél Szelleme
MOIECIU – Pomana porcului
MOIECIU – Pork’s alms
Moeciu – das Dankesmahl
MOÉCS – Disznótor
Festivalul "Ziua Pietrei"
‘The Day of the Rock’ Festival
Das Festival "Der Tag des Steines"
Kő Napja Fesztivál
Vama Buzăului – Strațiune turistică de interes local
Vama Buzaului – Touristic resort of local interest
Vama Buzăului – Destination von örtlichem Interesse
Bodzavám – Helyi érdekeltségű turisztikai központ
Din Vulcan, pe Drumul Mătăsii
From Vulcan, to the Silk Road
Von Wolkendorf zur Seidenstraße
Volkányból a Selyemúton


Die magische Nacht zu Neujahr





     



Die Rumänen feiern den Jahreswechsel recht aufwändig. Die Neujahrsnacht ist für viele eine magische Nacht. Im Kreis Kronstadt/Braşov gelten vor allem am Land alte Bräuche die nun von den jüngeren Generationen übernommen werden. Viele Bräuche werden heute auch für die Förderung des Kulturerbes im städtischen Umfeld aber auch unter Touristen eingesetzt. Es gibt bereits Gruppen die an siebenbürgischen Aberglauben interessiert sind und die deshalb auch manche Haushalte besuchen.

Auf der Suche nach dem Glück
Auch die Touristen haben ihren Spaß an den Neujahrs-Ritualen. So stecken sie sich in der Neujahrsnacht Münzen in die Hosentaschen um das ganze nächste Jahr über Geld und Wohlstand zu verfügen.Andere glauben, dass ihnen das Streuen von Weizenkörner ins Haus Reichtum bescheren wird, oder dass Fisch als Hauptgang zu Silvester ihnen Glück im neuen Jahr bringen wird.
Manche glauben, dass sie zu Neujahr die Zukunft in einem Ei erkennen können. Dafür legt man zu Jahreswechsel ein rohes Ei in ein gefülltes Wasserglas. Wenn das Ei schön schwillt wie ein Eisschloss kann man an dessen Formen, wie beim Kaffeesatzlesen, in die Zukunft sehen. Wenn das Ei schön gewachsen ist, wird es ein gutes Jahr – bleibt das Ei zusammengedrückt, so ist es nicht gerade gut bestellt mit dem Glück im neuen Jahr.

Für Erfolg
Jeder will wissen, wie es im neuen Jahr mit dem Geld bestellt ist. Ein alter Brauch schreibt vor, sich am Morgen des 1. Januar das Gesicht mit Wasser zu waschen in das vorher auch einige Münzen gelegt wurden. Manche tun statt Münzen sogar Geldscheine ins Wasser. In der Stadt wird das Geld in die Badewanne gelegt. Am Lande legen Frauen Münzen ins Gebäck damit jene die davon essen, sie finden sollen. Wer die Münze in seinem Kuchen entdeckt, der wird das ganze Jahr über nicht über Geldmangel klagen. Dieser Brauch ist leider immer seltener anzutreffen.

Das Vertreiben der bösen Geister
Die Rumänen aus Transsilvanien waren seit frühesten Zeiten mit dem Vertreiben der bösen Geister beschäftigt. Dafür dienten früher laute Geräusche hervorgerufen von Glocken, Peitschen, Kuhschellen. Im Volksglauben heißt es, dass sich zum Jahreswechsel das Himmelgewölbe öffnet und man mit frommen Gedanken, Gebeten oder guten Taten direkt mit dem lieben Gott in Verbindung treten kann. Manche ziehen es vor, in der Neujahrsnacht zur Kirche zu gehen und an dem Gottesdienst teilzunehmen.






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