Tururi virtuale

Ariadna
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Nr: 111-113
Oktober-Dezember 2013

Conferinţa finală DISTRICT +
The final conference DISTRICT +
Die Schlusskonferenz DISTRICT +
District Plus konferencia
Fatzada istorică cu lucrări murale
A historical facade with mural works
Historische Fassade mit Wandmalerei
Történelmi oromzat falfestménnyel
Braşovul, iarna
Brasov during wintertime
Kronstadt im Winter
Brassó télen
Vacanţă la Drăguş
On Holiday in Dragus
Ferien in Drăguş
Szabadság Draguson
Dumbrăviţa, satul ţânţărenilor
Dumbravita, the village of Tantareni
Dumbrăviţa, das Schnakendorf
Szunyogszeg faluja
Hălchiul de ieri şi de azi
Halchiu, past and present
Heldsdorf gestern und heute
Tegnapi és mai Höltövény
Sărbătorile, la Hoghiz
Winter holidays in Hoghiz
Die Feiertage in Hoghiz
Olthévízi ünnepek
Mândra legendară
Mandra, a legendary place
Das sagenhafte Mândra
Legendás Mundra
Bogăţie cultural-istorică, la Moieciu
Cultural and historical richness in Moieciu
Moieciu und seine kulturell-historische Vielfalt
Kulturális, történelmi gazdagság Moécson
"Festivalul Interetnic 7 sate"
"The Interethnic Festival 7 Villages"
"Das interethnische Festival der Sieben Dörfer"
7 falu interetnikus fesztivál
Tradiţii unice, la Şercaia
Unique traditions in Sercaia
Einzigartige Traditionen in Schirkanyen
Egyedi szokások Sárkányban
Ungra, colţ de Rai
Ungra, a corner of Heaven
Galt/Ungra ? ein Stück Paradies
Ungra, az Éden kertje

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Dumbrăviţa, das Schnakendorf



     

     

Die Gemeinde Dumbrăviţa liegt im westlichen Teil des Burzenlandes am Fuße der Perşanier Berge. Im Laufe der Jahrhunderte ist es auch noch unter den Bezeichnungen Schnakendorf oder Mukoschdorf bekannt gewesen. Unter ungarischer Herrschaft hieß es Szunyoszeg, was ähnlich wie im Deutschen Gelsenecke bedeutet. Im vorigen Jahrhundert wurde das Dorf aus Ţânţari in Dumbrăviţa umgetauft. Vieles lässt darauf schließen, dass der Name der Ortschaft in Verbindung mit den zahlreichen Stechmücken von den benachbarten Teichen zu bringen ist.

Eine von Bischof Şaguna geweihte Kirche

Die heutige Kirche folgt einer älteren kleinen Holzkirche, ohne Mörtel und mit Strohdach deren ehemaliger Standort unbekannt bleibt. Die heutige Kirche wurde zwischen 1864-1868 errichtet aus Spenden der Gläubigen. 1868 wurde sie vom orthodoxen Metropoliten von Siebenbürgen, Andrei Şaguna, eingeweiht. Die Kirche weist die Merkmale der traditionellen orthodoxen Sakralarchitektur auf. Neu bemalt wurde sie zwischen 1984 und 1986; wiedereingeweiht wurde sie von Antonie Plămădeală, Erzbischof von Hermannstadt und Metropolit von Siebenbürgen.

Ikonen und Fresken

Der Bürgermeister von Dumbrăviţa, Zachiu Popa, sagte: "Leider hat unsere Kirche nicht den Status eines Denkmals. Bei uns befindet sich aber eine Altarwand mit Malerei von Mişu Popp aus dem Jahre 1868 sowie eine Turmuhr mit einem Uhrwerk von 1875 und Holz und Hinterglasikonen aus dem 18. und 19. Jahrhundert und Kirchenbücher beginnend mit dem Jahr 1742. Alles bewahren wir in einem als Heimatmuseum eingerichteten Kirchenraum. In unserer Gegend gibt es auch andere Sehenswürdigkeiten (Burgen, Seen, Schutzgebiete) die viele Touristen anziehen, wie auch traditionelle Feiertage."

Die Tage der Gemeinde

Mit Unterstützung des Rathauses wird jährlich das Gemeindefest veranstaltet. Es ist eine gute Gelegenheit, an die alten Bräuche und Sitten zu erinnern und diese weiter zu führen. Das Ensemble "Dealurile Dumbrăviţei" bietet zusamen mit den Schülern der Volksschule ein besonderes Programm mit Volksliedern und Tänzen aber auch mit Leichtmusik. Fürs ganze Dorf ist das Fest ein wichtiges Ereignis das auch die Winterfeiertage ankündigt.






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